Was sind Rückenschmerzen?

Rückenschmerzen sind definiert als Schmerzen unterhalb des Rippenbogens und oberhalb der Gesäßfalten. Dabei können auch Ausstrahlungen in andere Bereiche auftreten sowie weitere Beschwerden vorhanden sein. (Nationale VersorgungsLeitlinie Nicht-spezifischer Kreuzschmerz 2. Auflage 2017)
Kreuzschmerzen, einen steifen Rücken haben, verrissen bzw. ein Hexenschuss: Rückenschmerzen sind ein vielfältiges Leiden. Dass Rückenschmerzen ein allgegenwärtiges Problem und Thema in unserer Gesellschaft sind, belegen einige imposante Studien. Demnach leiden 85 % der Bevölkerung einmal in ihrem Leben an Kreuzschmerzen. Des Weiteren gaben ca. 20 % der Befragten an innerhalb des letzten Jahres an Kreuzschmerzen gelitten zu haben. (Bundesärztekammer, 2017)

Bei Rückenschmerzen werden zwischen spezifischen und unspezifischen Ursachen unterschieden. Spezifische Ursachen können z. B. Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenose oder Frakturen (Brüche) sein, die eine fachärztliche Abklärung benötigen. Unspezifische Rückenschmerzen sind weitaus häufiger, jedoch sind die Ursachen nicht immer so eindeutig.

Bandscheibenvorfälle gehören zu den häufigsten spezifischen Rückenschmerzen. Dabei treten 2/3 der Vorfälle in der Lendenwirbelsäule und 1/3 in der Halswirbelsäule auf. Die Brustwirbelsäule ist auf Grund der relativ starren Verbindung mit dem Rippen nur ganz selten betroffen. Oftmals treten die Bandscheibenvorfälle auch “still” auf. 20-30 % der  symptomlosen Bevölkerung haben einen Bandscheibenvorfall ohne Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen.

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Die Wirbelkörper sind wie auf einer Kette angeordnet. Wenn ein Wirbelkörper aus dieser Linie herausrutscht, wird das als Gleitwirbel bezeichnet (Spondylolisthesis). Voraussetzung für einen Gleitwirbel ist eine Hypermobilität (Überbeweglichkeit) eines Segments der Wirbelsäule.

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Eine Skoliose ist eine Abweichung der Wirbelsäule von der normalen Form. Von hinten befindet sich die Wirbelsäule nicht mehr in einer Ebene, sondern weicht zur Seite ab.  Weniger gut sichtbar ist die zeitgleiche Verdrehung der Wirbelkörper. Ausgeprägte Skoliosen wirken sich negativ auf die Haltung, Muskulatur und Organe aus.

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Eine Spinalkanalstenose ist eine Verengung des Spinalkanals. Im Spinalkanal befindet sich das Rückenmark und somit der Großteil aller Nerven, die vom Gehrin zum restlichen Körper ziehen.
Die Einengung kann mehrere Ursachen haben und ist häufig degenerativ bedingt. Das heißt, die Spinalkanalstenose entsteht oftmlas durch Abnützungserscheinungen im Alter.

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Eine große Anzahl von Personen leiden unter Rückenschmerzen. Häufig handelt es sich hierbei um sogenannte unspezifische Rückenschmerzen (>90%). Die Ursachen hierfür sind meist unklar. Einen negativen Einfluss haben jedoch das Heben von schweren Lasten, Rauchen, Übergewicht und depressive Verstimmungen. Bei einem Drittel der PatientInnen treten die Rückenschmerzen jedoch ohne eine Vorwarnung oder dem Einfluss von Risikofaktoren auf.

In der Diagnostik ist es wichtig eine spezifische Ursache von den Rückenschmerzen auszuschließen. Zu den spezifischen Rückenschmerzen gehören der Bandscheibenvorfall, die Spinalkanalstenose oder der Gleitwirbel.

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