Unspezifische Rückenschmerzen

Therapie

Physiotherapie

Bridging als Therapie bei Bandscheibenvorfällen


In der Physiotherapie sind mehrere Bereiche Teil der Therapie von Unspezifischen Rückenschmerzen.

“Ein wichtiger Teil besteht in der Aufklärung über die Entstehung und die Möglichkeiten zur eigenen Beeinflussung und Linderung der Symptome.”

Aufgeklärt und ermutigt sollten PatientInnen auch zu einer angepassten Bewegung (keine Bettruhe, keine schweren Lasten) werden. Weiters ist die Bewegungskontrolle und die Kräftigung der Rumpfmuskulatur ein wichtiger Baustein in der Therapie und auch als Prävention. Neben der Kräftigung kann auch die Mobilisation von Muskeln und Gelenken hilfreich sein.

Passive Therapien sind nur in Form von Wärmepackungen, Akupunktur und kurzzeitiger Schmerzmedikation empfohlen.

Operative & ärtzliche Therapie

Bei Unspezifischen Rückenschmerzen liegt keine zusammenhängende Schädigung von Gewebe mit den Symptomen vor. Operative Verfahren sollten daher nicht angewandt werden (Nationale Versorgungsleitlinie Deutschland).

Eine kurzzeitige Schmerzmedikation als Teil der konservativen Therapie kann zu Beginn eingesetzt werden.

Krankheitsbild Unspezifische Rückenschmerzen

Quellen

Literaturquellen:
Chou, R., Deyo, R., Friedly, J., Skelly, A., Hashimoto, R., Weimer, M., Fu, R., Dana, T., Kraegel, P., Griffin, J., Grusing, S., & Brodt, E. D. (2017). Nonpharmacologic Therapies for Low Back Pain: A Systematic Review for an American College of Physicians Clinical Practice Guideline. Annals of internal medicine, 166(7), 493–505. https://doi.org/10.7326/M16-2459

Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Nationale VersorgungsLeitlinie Nicht-spezifischer Kreuzschmerz – Langfassung, 2. Auflage. Version 1. 2017 [cited: 2022.05.03]. DOI: 10.6101/AZQ/000353. www.kreuzschmerz.versorgungsleitlinien.de

Malanga, G. A., Yan, N., & Stark, J. (2015). Mechanisms and efficacy of heat and cold therapies for musculoskeletal injury. Postgraduate medicine, 127(1), 57–65. https://doi.org/10.1080/00325481.2015.992719

Bildquellen:
 ABO Photography/Shutterstock.com
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